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Babyphones im Vergleich

von splitti Kategorie: HOT News, Review

Wäre hätte gedacht, dass es notwendig ist Babyphones zu vergleichen? Naja, vorab gesagt, die eierlegende Wollmilchsau wurde unter den Babyphones aus meiner Sicht nicht erfunden… Richtig intensiv werde ich hier auch nicht auf die Geräte eingehen, vieles sollte man aus den Rezensionen erkennen und entscheiden, welches Gerät für sich das „Richtige“ ist. Ich habe halt ein paar Babyphones bestellt und dann meine Entscheidung getroffen…

Hier die Geräte:

Als kleiner Hinweis: Die Links zu den Geräten führen nach Amazon. Kauft Ihr ein Gerät über diesen Weg, erhalte ich eine kleine Provision, ohne dass Euch dadurch Kosten entstehen. Ich würde mich freuen, wenn meine Arbeit damit etwas „belohnt“ wird und sage DANKE! Fotos habe ich übrigens keine gemacht, die sind schon super auf Amazon und Co.

Ausgewählt habe ich diese Geräte nachdem ich selber massig Tests und Rezensionen bei Amazon und sogenannten „unabhängigen“ Seiten gelesen habe. Ich kann jedem nur raten Babyphones zu testen und sich für das Richtige Babyphone seiner Bedürfnisse zu entscheiden! Die Unterschiede sind teilweise maginal, aber teilweise wieder so gravierend, dass z.B. ein Babyphone von Tomy und NUK in meiner Entscheidung schnell keine Rolle mehr gespielt haben. Schauen wir uns doch mal die Babyphones genauer an…

ANGELCARE Babyphone AC 420D – Modell 2010 – ÖKO-Test SEHR GUT in 11/2009

Dieses Modell wirbt mit dem „D“ am Ende der Bezeichnung auf dem deutschen Markt mit besonders geringer Strahlungseigenschaft. Mittlerweile sind die meisten Babyphones hier nachgezogen, wichtiger ist dennoch die reine Funktionalität… Die Bewertungen bei Amazon schrecken teilweise ab, allerdings kann ich viele der genannten Probleme einfach nicht teilen. Weder Radioempfang, noch Störungen treten bei mir auf. Die Reichweite ist leider nicht so hoch wie bei den Geräten von NUK oder Avent, aber wir reden hier von ca. 5 – 10 Meter Unterschied außerhalb der Wohnung…

Ein Kriterium sollte erwähnt werden: das Babyphone muss relativ nah beim Kind stehen damit es auch höchst sensibel reagiert!

Vorteile

  • Elternteil und wird mit AAA-Akkus betrieben
  • Ausfallsicherheit (bei Stromausfall) durch Batteriebetrieb der Kinderstation
  • gute Empfindlichkeit, allerdings muss das Babyphone entsprechend nah beim Kind stehen
  • Lautstärke Elterneinheit: ein Babyphone, womit man Fernseh schauen kann
  • intuitive Bedienung (gerade Nachts im Halbschlaf hat man wenig Lust auf „Bedienungsfehler“)
  • strahlungsarm

Nachteile

  • Nachtlicht unbrauchbar (kann nicht per Elternteil eingeschaltet werden und ist unnatürlich blau)
  • die Babyeinheit lädt die AAA-Akkus nicht nach
  • lautes Piepen bei der Bedienung des Elternteils
  • keine Funktion für „dauerhaftes senden“ der Geräusche im Kinderzimmer
  • im Vergleich der Funktionen recht teuer
  • recht helle LED an der Babyeinheit, leuchtet das Zimmer nicht aus, aber der grüne Punkt ist halt immer sichtbar

NUK Babyphone Eco Control+ DECT 267 mit Full Eco Mode; 100% frei von hochfrequenter Strahlung im Stand-by; mit Display, Schlaflieder und Nachtlicht

Das NUK fand ich total überzeugend, aber es hat einen Nachteil, sodass ich mich dagegen entschieden habe… es bleibt einfach nicht stehen! Andauernd fällt es um und sorgt somit auch für eine kleine Geräuschkolisse auf dem Wohnzimmertisch oder wo es gerade sonst so umfällt…

Vorteile

  • Betrieben mit AAA-Akkus
  • Tasten sind gut bedienbar
  • Gegensprechfunktion
  • Funktion für „dauerhaftes senden“ der Geräusche im Kinderzimmer
  • gute Empfindlichkeit
  • angenehme Beleuchtung der Elternstation
  • Gegensprechfunktion
  • Lautstärke Elterneinheit ist OK
  • ECO-Technologie und somit Strahlungsarm

Nachteile

  • Schlafmelodien haben nicht so gut gefallen
  • es kippt bei kleinsten Berührungen um
  • Piepton bei der Bedienung
  • die Babyeinheit lädt die AAA-Akkus nicht nach
  • die Nachtlampe ist ein Witz
  • lange Ladezeit der Akkus

Philips SCD525/00 – Philips AVENT ECO DECT-Babyphone / Testsieger Stiftung Warentest (05/2011, Note 1,8)

Alle Welt redet davon, dass Philips die besten Babyphones baut. Nicht viel spricht dagegen, aber aus meiner Sicht entscheidende Funktionen… Die Lautstärke der Elterneinheit ist dermaßen schlecht, dass beim Fernseh gucken in Zimmerlautstärke das Kind eher über den Flur gehört wird, als durch das Babyphone… allerdings nur, wenn der Flur in Reichweite ist. Wäre dieses Problem nicht, dann wäre das Philips das Babyphone meiner Wahl! So ist es zumindest für Fernseh-Schauer oder Menschen die mal öfters Besucht haben eher unbrauchbar.

Vorteile

  • kompakte Größe
  • in meinem Test die beste Reichweite bei Philips-Geräten
  • schöne Nachtlieder
  • ECO-Technologie und somit Strahlungsarm

Nachteile

  • Elterneinheit ist viel zu leise
  • Bedienung der „Extras“ über das Menü ist mit den Tasten nicht perfekt (das geht noch intuitiver!)
  • die Babyeinheit lädt die AAA-Akkus nicht nach

Philips SCD535/00 – Philips AVENT ECO DECT-Babyphone SCD535/00

Das zweite Philips unterscheidet sich nur maginal, es hat einen Sensor für Luftfeuchtigkeit. Generell würde ich eher zum kleineren Philips raten! Die Vor- und Nachteile decken sich fast identisch mit dem anderen Philips, somit möchte ich hier nicht viel ergänzen.

Tomy 71029 – Trust Tomy – Babyphone Digital Plus TD350

Das Babyphone fällt total aus dem Test raus. Als ich die Akkus in der Hand hatte, da war meine Laune auf dem Tiefpunkt… Was, wenn die Akkus nicht mehr wollen, brauche ich dann ein neues Babyphone… Sorry Tomy, versagt! Das Babyphone war ansonsten (zumindest die LEDs) so empfindlich, dass wir damit sehen konnten, wann wir Fernseh geschaut haben, aber die Sendeeinheit zwei Räume weiter ist!!! Das Babyphone war schon zu extrem in Sachen Empfindlichkeit und hat eher Verunsichert, als uns Eltern Sicherheit zu geben!

Vorteile

  • Definitiv extrem Empfindlich, zumindest was die LED-Anzeige angeht
  • Nettes Design

Nachteile

  • die Akkus sind per Kabel verlötet
  • die hohe Empfindlichkeit hat dazu geführt, dass man nur noch auf die LED’s starrt und nicht weiß, ob es jetzt das Kind war, oder das eigene Wort…

Mein Fazit:

Angelcare und Philips sind sicherlich nicht die Günstigen am Markt, bauen aber definitiv gute Geräte. Nachteile haben m.E. alle Geräte. Die Avent-Serie wäre dann unschlagbar, wenn die Lautstärke nach oben mehr Spielraum ließe. Das Angelcare dagegen muss schon relativ nah ans Kind ran, hier wäre etwas mehr Empfindlichkeit, oder eben einer Dauersende-Funktion wie bei den anderen Babyphones wünschenswert. Das NUK wäre es wohl geworden, würde es nicht jedes mal umfallen, absolute Fehlkonstruktion! Vom Tomy rede ich erst gar nicht, Design macht halt nicht alles wett… Meine Empfehlung geht somit klar nach Angelcare und Philips Avent.

splitti

Technik-Fan Leidenschaft: TimeLapse / HyperLase

eine Antwort bislang...

  1. Patric sagt:

    Hi, interessanter Vergleich. Ich habe vor fast 2 Jahren ein sehr sehr ähnliches Fazit getroffen und es wurde das Angelcare.

    Hierzu 3 Hinweise:
    1. Die Warnempfindlichkeit ist ein einstellbar. Wir haben die Basisstation meist ca. 1-1,5m entfernt und es funktioniert sehr gut.

    2. Das dass Ding nicht die ganze Zeit funkt ist einer der entscheidenden Vorteile des Angelcares is meinen Augen und hat damals klar mit zum Kauf geführt. Das als Nachteil anzusehen, finde ich verkehrt.

    3. Der Batteriebetrieb der Basisstation ist nicht nur für die Ausfallsicherheit gut! Das ist ein super Feature! Wir benutzen es selten mit Netzteil (gut, wir benutzen es eh selten, aber das ist ein anderes Thema). Mit eneloops hält es sehr lange und kann Überall genutzt werden. Klingt trivial, ist aber sehr praktisch – ob im Garten, bei den Großeltern, im Spielzimmer, Zug, …

    Insgesamt bin ich mit dem Angelcare zufrieden. Wir nutzen das Ding allerdings extrem selten. In meinen Augen macht es nur Sinn, wenn es keine Möglichkeit gibt das Gebrüll der Kleinen (wir haben Zwillinge) zu hören, z.B. man sitzt im Garten/Balkon und die Kinder schlafen. Wenn wir in der Wohnung sind, hören wir die Kleinen auch so, wenn sie Alarm schlagen.
    Aufgrund der Reichweite nutze ich inzwischen häufiger mein iPhone (app Babyphone) und lasse das Handy meiner Frau anrufen. Wir wohnen im Dachgeschoss und der Weg in den Garten ist für jedes Babyphone viel zu weit.


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