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Was ist „Time Lapse“?

Time Lapse heißt zu deutsch Zeitraffer und gesehen haben wir es wohl alle schon im TV oder Kino. Warum viel erklären, wenn man es zeigen kann…

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Mittlerweile werden Zeitraffer immer beliebter in der Werbung oder auch als Zwischensequenzen bei Serien oder Filmen. Ein Beispiel was mir sofort einfällt ist ein Macro-Zeitraffer im Vorspann des letzten Twilight, wo man Eiskristalle im Zeitraffer sieht. Aber auch im Abendprogramm bei RTL in den Serien „Alles was zählt“ oder „GZSZ“ sind diese Sequenzen immer wieder als Lückenfüller zu finden. „Breaking Bad“ ist auch voll mit tollen Zeitraffersequenzen…

Aus technischer Sicht könnte man meinen, dass es einfach das schnelle Abspielen eines Filmes ist. Ist natürlich auch möglich, hat allerdings auch Nachteile (z.B. Speicherkapazität). Die Aufnahme erfolgt aber eben viel langsamer, so dass der Zeitraffer-Effekt eintritt. Um eine Ebene tiefer rein zu gehen: eine Sekunde Film besteht im Regelfall aus min. 25 Bildern. Nimmt man jetzt allerdings alle fünf Sekunden ein Bild auf und spielt die aufgenommenen Bilder mit 25 Bilder pro Sekunde (fps = frames per second) ab, dann erleben wir in einer Sekunde eigentlich 125 Sekunden. So fliegen Wolken auf einmal in einer unglaublichen Geschwindigkeit und es werden Abläufe für die Augen sichtbar, die durch ihre langsame Bewegung kaum wahrgenommen werden.

Was ist nun „Hyper Lapse“?

Hyper Lapse ist ein Zeitraffer, bei der die Kamera manuell Schritt für Schritt über eine größere Strecke bewegt wird. Ein sehr gutes Beispiel bietet b-zoomi, der wohl bekannteste Produzent von Hyper Lapse Videos in Deutschland…

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In dem Video arbeitet b-zoomi mit diversen Techniken, u.a. zoomt er auf oder aus ein Objekt, währenddessen er sich bewegt. Dadurch lassen sich schöne Videos erstellen, die fast surreal wirken.

Mir sind übrigens auch Begriffe wie „Stop Motion Time Lapse“, „Moving Time Lapse“ oder „Walking Time Lapse“ vorgekommen, gemeint ist damit „Hyper Lapse“. Den Begriff Hyper Lapse hat wohl Dan Eckert geprägt, durch den diese Technik sehr bekannt wurde.

Diese Technik ist nicht mal so eben gemacht. Schon beim reinen Time Lapse kann ein kleiner Fehler eine Aufnahme „stark beeinflussen“, zumindest wenn man ein 100%ig gutes Produkt will. Mein erster Hyper Lapse „Gehversuch“ war so eine Sache, aber es werden sicherlich bessere Aufnahmen folgen.

Equipment

Zeitraffer lassen sich heute schon mit Smartphones und Tablets simpel erstellen. Natürlich darf man nicht so viel von der Qualität erwarten, aber um Verständnis für die Herausforderungen bei Time Lapse Aufnahmen zu bekommen, erste Ergebnisse zu erzielen und zu üben, warum nicht. Und in den gängigen Video Plattformen im Internet gibt es auch recht gute Zeitraffer von Smartphones.

Camcorder bieten die Intervallaufnahme häufig ab Werk an, lassen aber bei 1080p Aufnahme im Regelfall wenig Spielraum zum verkleinern des Bildes. Die Einstellungen lassen sich dort auch schwerer bei der Aufnahme durchführen, es fehlt eine Fernbedienung für gewisse Einstellungen. Als Ergänzung nutze ich den Camcorder trotzdem immer mal wieder…

Die nächste Stufe bilden wohl normale Kompaktkameras, Systemkameras oder Actionkameras. Wobei diese drei Typen sich schon enorm unterscheiden und nicht jede Kamera von Haus aus Zeitrafferaufnahmen unterstützt. Die Actionkameras der Serie Gopro Hero (in welcher Version auch immer) sind sehr beliebt und bekannt für Zeitraffer, insbesondere weil sie Wetterbeständig sind und eine hohe Brennweite liefern. Eine normale Kompaktkamera haben wir alle wohl schon zu Hause, die wenigsten haben einen Modus zur Intervallaufnahme, einen Blick ins Menü der Kamera darf man aber zumindest wagen. Systemkameras sind von der Software nicht unbedingt besser bestückt, eigenen sich qualitativ aber um einiges besser als Actionkameras oder Kompaktkameras. Dafür erhält man für Systemkameras oft schon Zubehör, was Zeitraffer möglich macht. Für Canon gibt es auch ein tolles Projekt mit dem Namen „CHDK“ (Canon Hack Development Kit), wo mit Hilfe einer veränderten (Achtung: durch Aufspielen der Firmware erlischt die Garantie) Firmware mehr Optionen aus der Kamera gekitzelt werden können, u.a. für Zeitraffer. Ich selber habe mich halt für eine andere Technik entschieden, deshalb kann ich nicht viel über CHDK berichten. Ich würde mich aber freuen, wenn hier Erfahrungsaustausch gefördert wird und ich vielleicht mal jemanden treffe, der per CHDK Time Lapse erstellt.


Die beste Qualität wird sicherlich mit Spiegelreflexkameras erstellt. Die Fotos haben meist schon die drei- bis vierfache Auflösung von 1080p (Full HD) bei einer sehr guten Schärfe. Somit hat man viel Spielraum und kann qualitativ unglaublich gute Zeitraffer erstellen. Meine Entscheidung vom Camcorder auf Spiegelreflex zu gehen habe ich deshalb nicht bereut, da ich mich generell mit der Fotografie beschäftige. Allerdings liegt mein Schwerpunkt im Bereich Time Lapse. Um auf das Equipment zurück zu kommen… es gibt hier verschiedene Möglichkeiten, z.B. kann die D5100 von Haus aus Intervall-Aufnahmen. Für Canon gibt es den Firmware-Hack „Magic-Lantern„, der u.a. für Intervallaufnahmen einige Extras bietet. Diverse externe Timer, Apps bis hin zum CamRanger, der drahtlos die Steuerung per iOS-Geräte ermöglicht, vereinfachen die Arbeit für TimeLapse-Aufnahmen. Hier muss auch jeder für sich herausfinden, welche Lösung die „Richtige“ ist. Da ich die Kamera bei einer reinen TimeLapse-Aufnahme nicht mehr berühren möchte, ist für mich die Steuerung per App aktuell das Nonplusultra…

Aufnahmetechnik bei Spiegelreflexkameras

Generell gibt es diverse Techniken. Ich empfehle dafür das TimeLapse ebook inkl. Beschreibung LRTimeLapse von Gunther Wegner zu kaufen. Es erklärt noch viel intensiver wie zu arbeiten ist. Zur Aufnahmetechnik geht meine Empfehlung klar an die manuelle Aufnahme mit der Nachbearbeitung durch LRTimeLapse.

Komplette Automatik

Die einfachste Technik ist die Kamera auf Automatik zu stellen und per Intervall alle paar Sekunden Bilder zu erstellen. Das Endergebnis wird dann vermutlich nicht zufriedenstellend sein, denn der Autofokus, die Belichtung und Blendenöffnungen können variieren und somit starke Einflüsse von Bild zu Bild nehmen… Somit können wir Schlussfolgern, dass es ideal ist gewisse Dinge manuell voreinzustellen.

Zeitenpriorität

Der Autofokus sollte deaktiviert werden und Ihr fokussiert manuell. Die Blende ist im idealen Fall komplett geöffnet, das hat einen mechanischen Hintergrund, Gunther hat das gut in seinem ebook beschrieben. Nun könnte man auf Zeitenpriorität fotografieren und bei Lichtsituationen die sich ändern, verändert sich auch die Aufnahme. So stellen wir sicher, dass kein Bild zu sehr über- oder unterbelichtet ist. Aber diese Technik hat auch einen Nachteil, dass sich die Bilder ggf. von Bild zu Bild stark unterscheiden von der Belichtung. Dies kann zu „flickern“ (flackern) führen.

Manuelle Aufnahme (Nachbearbeitung mit LRTimeLapse)

Wenn Ihr jetzt komplett in den manuellen Modus wechselt und nur bei starken Abweichungen den ISO-Wert oder die Aufnahmezeit korrigiert, dann sind die Bilder nahezu mit identischen Einstellungen aufgenommen. Allerdings hat man beim Wechsel vom ISO- bzw. Zeitenwert nun einen Bruch in der aufgenommen Bildserie mit ganz unterschiedlichen Belichtungen. Hier heißt es nun: entweder jedes Bild so angleichen, dass ein vernünftiger Verlauf entsteht, oder das Tool LRTimeLapse von Gunther Wegner kaufen und im Verbund mit Adobe Lightroom eine super Softwarelösung verwenden.

Mein Time Lapse Equipment

Ich werdet feststellen, dass ich geprägt bin von Gunther Wegner. Ich bereue keinen meiner Käufe, aber hatte mir auch wirklich lange Zeit gelassen und am Ende hat sich mein Bauch in Richtung Nikon entschieden (ja, eine reine Bauchentscheidung). Sicherlich steht Canon Nikon nichts nach, aber diese Diskussion wird in vielen Foren geführt, bitte nicht hier 😉

Panasonic HDC-SDT750 Camcorder

Der Panasonic HDC-SDT750EG Full HD 3D Camcorder ist in seiner reinen Camcorder-Funktion ein Traum! Unglaublich lichtstark, knackscharf und einfach nur empfehlenswert. Damit habe ich mein erstes Time Lapse erstellt. Wer Time Lapse auf hohem Niveau betreiben will wird aber nicht lange mit dem Camcorder glücklich. Spätestens wenn man zuschneiden muss und von der Auflösung her einbußen eingehen muss, dann wünscht man sich eine Spiegelreflexkamera. Die Möglichkeiten bei den DSLR-Kameras ist generell größer…

Da es diesen Camcorder nicht neu gibt, bitte bei der Suche möglichst 3MOS (Farbaufnahme ist besser) berücksichtigen:  Panasonic Camcorder 3MOS

Nikon D5100


Die Nikon D5100 bietet sich deshalb an, weil sie ein enorm gutes Preisleistungsverhältnis bietet. Es ist nun mal so, dass eine DSLR auch Verschleiß erleidet, bei Zeitraffern natürlich entsprechend mehr. Als Nachfolger kann auch sehr gut die Nikon D5200 gekauft werden. Ein Vorteil dieser Kamera sind hochwertige Objektive zu einem enorm guten Preis-Leistungsverhältnis. Ich möchte jetzt kein großes Review über die Kamera erstellen, dazu fehlt mir definitiv die Vergleichserfahrung. Sicherlich seid Ihr auch sehr gut bei Canon aufgehoben, z.B. mit einer Ein entsprechendes Review hat Gunther Wegner in seinem Blog geschrieben: zum Review… Und bevor mich jetzt jemand als Nikon-Fanboy verurteilt, Canon hat z.B. mit der Canon EOS 650D eine klasse Kamera. Wer heute in das Thema Spiegelreflex einsteigt sollte sich die Zeit nehmen und die gängigen Modelle mal in der Hand gehalten und bedient haben. Ich persönlich fand die Canon 600D z.B. handlicher, bin aber sehr froh über meine kompakte D5100.

AF-S DX Nikkor 10-24mm


Mit dem Nikon AF-S DX Nikkor 10-24mm 1:3,5-4,5G ED Objektiv hat man wohl das ideale Time Lapse Objektiv. Zumindest ich verwende es fast ausschließlich für Time Lapse Videos. Allerdings liebäugel ich auch noch mit dem Nikon AF G DX 10.5/2.8 10.5mm Weitwinkel Objektiv. Das ist für z.B. Sternaufnahmen ideal, auch hier kann ich wieder auf Videos von Gunther Wegner verweisen, schaut selbst: zum Video.

Im Weitwinkelbereich gibt es auch noch Alternativen von Tamron, Sigma und Tokina. Qualitativ kann ich die allerdings schwer beurteilen. Ich habe mich allerdings bewusst für dieses hier entschieden, nachdem ich viele Erfahrungsberichte gelesen habe. Gerade am Objektiv würde ich nicht sparen und hatte hier lieber auf ein passendes Angebot gewartet, anstatt sofort ein Objektiv mit einer so genialen Brennweit zu besitzen…

AF-S DX Nikkor 18-200mm


Das Nikon AF-S DX Nikkor 18-200mm 1:3,5-5,6 G ED VR II Objektiv war mein Erstes und ist absolut genial. Es ist mit der Brennweite von 18-200mm der ideale Reisebegleiter und als „immer drauf“ bestens geeignet. Einziger Nachteil ist, dass beim gehen z.B. die Brennweite automatisch verlängert wird. Zumindest mir ist das ab und an mal passiert, wenn ich nicht auf 18mm fest stelle. Aber mit dem Nachteil kann ich gut leben.

Alternativ gibt es auch das Tamron 18-270mm F/3,5-6,3 Di II VC PZD Objektiv. Ich habe viel positives darüber gehört, eigene Erfahrung kann ich dazu nicht geben.

Diese Objektive würde ich übrigens nur für spezielle Einsatzzwecke im Hyper Lapse Bereich einsetzen, wo zu viel Weitwinkel die Nachbearbeitung erschwert. Wer generell aber einen Einstieg in die Time Lapse und Fotografie Szene plant, ist sicherlich zum Start auch mit diesem Objektiv sehr gut für Time Lapse Aufnahmen bedient. Wer allerdings das oben genannte 10-24mm besitzt, der wird eher weniger für Zeitrafferaufnahmen auf dieses Objektiv zugreifen.

Haida Graufilter ND1000

Ich hätte nie gedacht, dass so ein Graufilter so wichtig sein wird für Time Lapse Aufnahmen, aber doch, er ist es… Warum, das hat Gunther bestens herausgearbeitet: Belichtungszeit bei Video mit DSLR

Es ist aber auch kurz erklärt: Es gibt die sogenannte 180° Shutter-Regel, dass man 1/fps*2 belichten soll. Damit werden Bewegungen weich und nicht abgehackt. Nun können wir die Regel etwas anpassen auf das Aufnahmeintervall, indem wir rechnen Belichtungszeit = Intervall / 2.  Ist das Intervall z.B. 5 Sekunden, ist es ideal wenn man mit 2,5 Sekunden belichtet.

Ein sehr gutes Beispiel liefert dieses Video, warum ein Graufilter Sinn macht: Video auf Vimeo

Passenden Graufilter zu gutem Preis baut Haida. Achtet bitte auf die Gewindegröße für Euer Objektiv, oder kauft Euch noch entsprechende Step-Up- oder Step-down-Ringe. Hier die Graufilter auf Amazon: Amazon.de

Sirui G-20 Kugelkopf

Ein guter Kugelkopf wird insbesondere bei Hyper Lapse Aufnahmen benötigt, da man ständig die Position der Kamera korrigiert. Hier kann man sicherlich auch zu günstigeren Varianten greifen, ich habe mich für den Sirui G-20 Aluminium Kugelkopf entschieden und hatte noch den TRIOPO Kugelkopf B-2 im Vergleich. Der TRIOPO war ehrlich gesagt genial, aber die Panoramaplatte war schon defekt bei der Lieferung, naja, so entschied ich mich für den Sirui. Den Sirui finde ich auch noch etwas besser verarbeitet.  Hier gilt aber auch ganz klar, dass man schauen sollte, ob der Kopf vom Gewicht und zum Stativ passt. Ein Federgewicht ist der Sirui nicht, aber es hält sich in Grenzen.

Ich habe mich übrigens auf diese Köpfe eingeschossen, da sie mit dem ARCA SWISS Schnellwechselsystem arbeiten. Kurz erklärt: viele Hersteller haben verschiedene Schnellwechselplatten. So muss ich beim Wechsel der Kamera andauernd die Platten abschrauben. ARCA SWISS ist ein Standard, der Schnellwechselsysteme untereinander kompatibel hält. Ist sicherlich ein wenig teurer, spart aber Zeit und ist definitiv an den SIRUI-Köpfen hochwertig verarbeitet.

Generell kann man aber auch viele andere Köpfe haben und vielleicht habt Ihr ja auf Eurem Stativ einen Kopf, mit dem Ihr prima klar kommt…

Manfrotto 055XPROB Stativ

Das Manfrotto 055XPROB Stativ nutze ich für Time Lapse, aber für Hyper Lapse ist es wohl eher zu schwer. Es bietet dank dem recht hohen Eigengewicht eine tolle Stabilität und hält mit der flexiblen Mittelstange auch noch den einen oder anderen schönen Blickwinkel bereit, der mit einem anderen Stativ nicht eingefangen werden kann. Zudem ist es noch recht hoch und alles in allem beliebt in der Szene für sein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Es gibt sicherlich hochwertigere, leichtere oder für Eure Anforderungen bessere Stative… Hier gilt wie bei den Kugelköpfen: habt Ihr was, womit Ihr klar kommt, perfekt. Alternativ nutze ich unter anderem auch das Stativ Jana von Togopod. Ein Review von mir findet Ihr hier

Asus Transformer Tablet (Android) mit Dockstation

Mein Asus ist schon was älter, deshalb schaut mal diese hier bei Amazon: Asus Tablets

Ich nutze das Tablet mit der App CamCap zum Aufnehmen von Zeitraffern. Viele Einstellungen lassen sich damit direkt vom Tablet aus tätigen und im Regelfall fasse ich die Kamera nicht mehr an bei der Aufnahme. Es fehlen noch ein paar Dinge in der App, aber ich habe dem Entwickler schon das eine oder andere geschrieben…

Es gibt natürlich auch massig Alternativen, für mich und meine Nikon scheint diese Lösung jedoch schon die Beste zu sein. Übrigens würde ich ein Hyper Lapse nicht mit Tablet aufnehmen… 😉

Timer JJC

Ein Timer bzw. Fernauslöser ist so oder so sinnvoll. Natürlich kann die D5100 auch Intervallaufnahmen steuern, aber ich mache es immer noch lieber mit dem Timer. Leider hat der  Timer Fernauslöser JJC TM-M für Nikon D90 (s), D3100, D3200, D5000, D5100 und D7000 eine Einschränkung, dass er bis zu 399 Fotos oder unendlich viele aufnehmen kann. Klar reichen oft 399 Fotos oder man stellt auf unendlich, aber manchmal möchte man ja einfach z.B. 600 einstellen… Entschieden habe ich mich für diesen, weil ich Fan von AAA- und AA-Batterien bin, die hat man immer in der Schublade oder besser als Akkus. Was ich allerdings noch nicht probiert habe, ob sich die Anzahl der Aufnahmen beim Intervall nachrgulieren lässt, dann wäre alles wieder super…

Das wohl beliebteste Gerät ist dennoch der Timer von Hähnel Giga T Pro II Funk-Fernauslöser für Nikon D7000 / D5100 / D5000 / D700/ D300(s) / D200 / D90 / D80 / D70s / D3 / D3s / D2X / D2X / D2H / D2Hs / D1X / D1H. Damit habe ich allerdings keine Erfahrungen sammeln können, werde ich aber definitiv noch nachholen!

Adobe Lightroom 4

Adobe Photoshop Lightroom 4 WIN & MAC bietet im Zusammenspiel mit den Presets von LRTimeLapse und eben LRTimeLapse zusammen eine simple und ideale Möglichkeit TimeLapse zu erstellen. Natürlich gibt es auch viele andere Wege, diesen hier bevorzuge und empfehle ich.

Generell ist Lightroom eine Bereicheierung, da hiermit Fotos einfach und schnell nachbearbeitet werden können. Wer mit DSLR-Kameras fotogragiert, der wird Lightroom wohl schon besitzen oder eine noch „bessere“ Software benutzen…

LRTimeLapse

Die LRTimeLapse Software ermöglicht Bewegungen in einer Bilderserie zu erstellen, Belichtungsveränderungen einfach anzugeleichen und macht den „Heiligen Grahl“ der Zeitrafferfotografie fast zu einem „Kinderspiel“.

LRTimeLapse ist eine Ergänzung zu einer notwendigen Software wie Lightroom. Die Software gleicht im Prinzip Bildveränderungen von definierten Bildern an, sodass Belichtungsunterschiede nicht mehr auffallen.

Ein Review meinerseits wird noch folgen…

SD-Karte

Hier empfiehlt sich eine recht schnelle Speicherkarte, im Regelfall hat man bei seiner Kamera eh meist eine Class 10 Karte. Ansonsten gibt es noch etwas „robustere“ Karten, die nicht so extrem anfällig sind für X-Ray, Stößen usw. Sprechen wir lieber über die Hersteller, denn hier würde ich diese empfehlen: SanDisk und Panasonic

Warum Time Lapse?

Auf Zeitraffer bin ich durch meinen Freund Florian Bardischewski gekommen, der ein Zeitraffer mit seinem damaligen Camcorder erstellt hat. Die Aufnahmetechnik ist definitiv simpel, aber unglaublich effektiv, so dass ich einfach nur beeindruckt war… Mir schossen diverse Gedanken durch den Kopf, was man unbedingt alles per Zeitraffer erfassen müsste. Mir fehlte allerdings auch sämtliches Equipment. Angefangen habe ich dann mit einem Camcorder, der mir auch automatisch Bilder zu einem fertigen Video zusammenfügt. Diese Technik hat bei aller Einfachheit auch Nachteile.

Gunther Wegner hat mich dann auf den richtigen Pfad gebracht Zeitraffer mit Hilfe von Spiegelreflexkameras zu erstellen. Und da bin ich heute angekommen und habe meine neue Leidenschaft für mich entdeckt. Man greift Szenen der Natur, Industrie oder ähnliches auf und am Ende produziert man ein Stück Kunst. Zumindest ist das meine Sicht der Dinge.

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